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Ob Innovationen, spektakuläre Mega-Projekte – wie der Bau des zweitgrössten Wasserkraftwerks Kanadas -, oder die Übernahme des niederländischen Technologiekonzerns B|A|S. Das Jahr 2016 bescherte der Doka Group ereignis- und erfolgreiche Monate.

 

ralf-schmidBei all diesen Entwicklungen steht für das Familienunternehmen in vierter Generation immer eines an oberster Stelle: mehr Wirtschaftlichkeit auf die Baustelle zu bringen, das gilt natürlich auch für die Doka Schweiz. „Wir beschäftigen uns täglich mit der Frage, wie wir unsere Kunden unterstützen können, um noch schneller, effizienter und sicherer zu bauen“, betont Ralf Schmid, Geschäftsführer Doka Schweiz AG.

 

Mehr Wirtschaftlichkeit auf der Baustelle ist dabei der Schlüssel zum Erfolg für den Schalungstechniker. Denn als ein grosser Hebel bei der Kosteneinsparung bei Bauprojekten gilt der Faktor Zeit. Aus dem Hause Doka sind Framax Xlife plus und Dokadek 30 beispielhaft in puncto Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit. So verfügt etwa die Wandschalung Framax Xlife plus über eine revolutionäre, einseitig bedienbare Ankertechnik, die beim Ein- und Ausschalen bis zu einem Drittel Zeitersparnis bringt. Auch die Deckenschalung Dokadek 30 wird den höchsten Ansprüchen an Effizienz und Sicherheit gerecht: Besonderheit hier ist die einfache, schnelle und sichere Bedienung vom Boden aus.

 

doka_la_luna2Immer eine Innovation voraus
Ein weiterer wesentlicher Trend, auf den der Schalungsexperte setzt, ist die Digitalisierung am Bau. So wird die Produktivität in den nächsten Jahren exponentiell ansteigen. Laut einer Studie entfallen rund 30% der Baukosten auf nicht wertschöpfende Tätigkeiten – etwa Ineffizienzen, Fehler oder Kommunikationsmängel. Das Unternehmen entwickelt genau darauf Antworten und treibt mit entsprechenden Lösungen diese Entwicklung aktiv voran. Etwa auch mittels Befassung mit BIM, der interaktiven und lückenlosen Prozessoptimierung über den gesamten Lebenszyklus eines Objektes. Oder mit Concremote, einer Technologie, die mittels Sensoren die Festigkeit und Temperatur des Betons misst und dem Verantwortlichen auf der Baustelle den exakt richtigen Ausschalzeitpunkt meldet. Eine revolutionäre Entwicklung und ein Beispiel dafür, wie sich die beiden Megatrends Effizienz und Digitalisierung am Bau verbinden. Um immer eine Innovation voraus zu sein, übernahm die Doka im Juli 2016 das holländische Technologieunternehmen B|A|S, das bereits Concremote entwickelte. B|A|S befasst sich mit der Forschung und Entwicklung von verwendeten Materialien der Bauwirtschaft – allen voran Beton.

 

Wechsel an der Doka-Spitze
Mit Jahreswechsel steht der Doka Group eine weitere wichtige Veränderung bevor. Ab 2017 übernimmt Jens Günther den Vorsitz der Geschäftsführung von Jürgen Obiegli, der nach 25 Jahren im Unternehmen den Ruhestand antritt. Der Bauingenieur und erfahrene Branchenexperte Jens Günther war zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung der ThyssenKrupp Infrastructure tätig.

 

doka_2015-09-muskrat_falls_img03Auf und mit Doka wird weltweit gebaut
Auch im Hinblick auf internationale Projekte konnte das Familienunternehmen wichtige Erfolge vermelden. So entsteht in Labrador das Megaprojekt Muskrat Falls, Kanadas zweitgrösstes Wasserkraftwerk. Eine Herausforderung selbst für den erfahrenen Schalungsexperten, herrschen auf der Baustelle doch Temperaturen bis zu -40 Grad. Schwierige Witterungsverhältnisse herrschen auch auf der Baustelle des 7-Sterne Luxushotels La Luna in Baku, Aserbaidschan. Da Windgeschwindigkeiten von über 80 km/h den Einsatz von Baukränen erschweren, setzt Doka auf die Selbstkletterschalungssysteme SKE50 plus und SKE100 plus, die selbst bei extremen äusseren Bedingungen einen reibungslosen Baufortschritt garantieren. Namensgebend für das Hotel mit 125’000 m² ist seine aussergewöhnliche Halbmondform.

In der Schweiz wird ebenfalls auf Doka gebaut. So entsteht bis Juni 2017 im Taminatal die längste Bogenbrücke des Alpenstaates. Sie verbindet künftig die Ortschaften Valens und Pfäfers, die durch die 200m tiefe Taminaschlucht getrennt sind. Eine besondere Herausforderung dabei war die wechselnde Bogengeometrie der Brücke sowie das geologisch schwierige Gebiet. Daher lieferte Doka eine objektbezogene Trägerschalung, die eine stufenlose Anpassung an das Bauwerk erlaubt. In der Westschweiz entsteht das Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance. Die Doka Schweiz AG liefert hier seit 2014 die Schalung für die Maschinenkaverne mit Staxo 100 und Framax Xilfe – und ist das grösste Projekt Ihrer Firmengeschichte. Eine besondere Herausforderung war hier die grosse Lastabtragung der Decken, Betonoberflächen mit Systemschalungen und die Baustellenlogistik. Der andere Teil dieses Projektes war die Staumauererhöhung, welche ebenfalls durch Doka mit realisiert wurde. Hier kam die bewährte Sperrenschalung von Doka zum Einsatz.

img_0106Im Kanton Tessin schafft Doka mit dem Autobahntunnelprojekt „Galleria Stalvedro“ den Durchbruch. Neben einem Bewehrungswagen und drei Nachbehandlungswagen für den bergmännischen Bereich des Tunnels ist beim Südportal – mit fast 15m Breite – der weltweit breiteste DokaCC Schalwagen im Einsatz. Das modulare Tunnelsystem DokaCC sorgt dabei für mehr Wirtschaftlichkeit, in dem es die Schalung von Tunnelquerschnitten in offener Bauweise schnell und mit reduziertem Materialanteil ermöglicht. Zusätzlich verfügt das System über eine grosse Durchfahrtsöffnung – ein wesentlicher Vorteil für die Aufrechterhaltung des Baustellenbetriebs.

 

Ausblick: Digitalisierung als Zukunftstreiber
Ein Thema mit dem sich Doka in der kommenden Zeit verstärkt befassen wird, ist die Digitalisierung der Baustelle. Doka wird daher verstärkt seine Innovationskraft nutzen, um diese Entwicklung voranzutreiben und die Schalung und Bauprozesse der Zukunft aktiv mitzugestalten.

 

Weitere Informationen:
Doka Schweiz AG
Mandachstrasse 50
8155 Niederhasli
Tel. 043 411 20 40
doka-schweiz@doka.com
www.doka.com